Erst leergeräumt, dann kam der Nachschub
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Manche Wochen fangen dünn an und hören dick auf. Das hier war so eine.
Aus dem Lager
von Keanu
Montag und Dienstag waren ehrlich gesagt knapp. Wir hatten nur noch wenig Ware da und haben deshalb das gemacht, was man eben macht, wenn der Nachschub noch unterwegs ist: den Rest durchgeprüft, Stück für Stück. Da war einiges an gemischter Ware dabei, die einfach mal jemand in die Hand nehmen musste.
Mittwoch ging dann fast alles in die Wäsche. Ein paar Fleckenwaschgänge extra, den Berg abgearbeitet, und am Ende war der Stand tatsächlich mal leer. Das passiert bei uns selten genug, dass man es kurz genießen darf.
Und heute Morgen kam der Nachschub. Wir haben jetzt wieder zwei komplette Reihen — eine mit gewaschener, eine mit ungewaschener Ware. Und was da drinsteckt, ist richtig gut: viel Tommy Hilfiger, Chaps und Ralph Lauren, dazu jede Menge Strickpullover. Also genau das, was gerade Sinn ergibt, wenn draußen die Abende kühler werden.
Nebenbei haben wir das Lager noch mal umsortiert. Das klingt unspektakulär, macht aber im Alltag den Unterschied: Man kommt langsam in einen Flow, es entsteht ein System, und man sucht nichts mehr. Ab jetzt können wir wieder richtig durchpumpen — fürs Wochenende und für die nächsten Wochen.
Aus dem Büro
von Jannis
Das Highlight ist auch bei uns die neue Ware, die heute angekommen ist. Wenn im Lager wieder was steht, merkt man das im ganzen Haus.
Im Stream gab es gestern eine kleine Besonderheit: ungewöhnlich viele Hosen. Das haben wir sonst eher selten in der Menge, und es sind einige davon weggegangen. Falls ihr euch gefragt habt, warum plötzlich so viel Denim und Chino über den Tisch ging — jetzt wisst ihr es. Wir merken uns das für die nächsten Streams.
Und dann war da noch etwas, das nicht direkt mit Ware zu tun hat: Ich hatte heute mit Tom ein Coaching zum Thema Führung. Wie man als Führungsperson besser wird, wo man selbst im Weg steht, solche Sachen. Wir schreiben hier sonst viel über Kleidung und Zahlen, aber ein Teil davon, ein Unternehmen aufzubauen, ist eben auch, an sich selbst zu arbeiten. Das kostet Zeit, die man an dem Tag nicht in Pakete steckt — und lohnt sich trotzdem.
Aus dem Maschinenraum
von Tim
Bei mir war es diese Woche ruhiger als sonst, das gebe ich offen zu. Dafür habe ich mir das Wochenende freigeschaufelt, um ordentlich Stunden reinzubekommen.
Es geht weiter am Masterplan für die Website: Optimierungen an allen Ecken und der Ausbau des E-Mail-Marketings. Der Klassiker also, aber genau der Kram, den man einmal richtig machen muss, damit es danach von allein läuft. Ihr merkt davon idealerweise nur, dass Seiten schneller laden und dass in eurem Postfach Mails landen, die ihr auch wirklich lesen wollt.
Ich bin noch knapp drei Wochen unterwegs, bevor ich zurück ins Büro komme. Danach setze ich mich mit dem Team zusammen, wir gleichen ab, wo alle stehen, und arbeiten die nächsten Ideen aus. Darauf freue ich mich ehrlich gesagt — manche Sachen bespricht man einfach besser im selben Raum als über den Bildschirm.
Aus der Chefetage
von Phil
Diesmal an dieser Stelle keine Zeilen von Phil. Nachdem Tom und Caspar ihren Urlaub hatten, ist er jetzt dran und macht ein paar Tage nichts.
Wir finden: absolut verdient. Wer den Laden das ganze Jahr über antreibt, darf auch mal das Handy liegen lassen. Nächste Woche ist er wieder da.
Was nächste Woche ansteht
Ganz einfach: die neue Ware durchziehen. Zwei Reihen wollen geprüft, gewaschen, fotografiert und online gebracht werden — und ein großer Teil davon ist Strick. Wer also gerade seinen Kleiderschrank auf Herbst umräumt und dabei eine Lücke findet: In den nächsten Tagen wird es sich lohnen, öfter mal reinzuschauen.
Bis nächste Woche,
Tim











